Wofür bist du als Führungskraft verantwortlich – und wofür nicht?
Ein Mitarbeiter aus deinem Team plaudert beim Kunden Interna aus.
Und plötzlich heißt es:
„Das hätten Sie verhindern müssen.“
„Sie sind verantwortlich.“
Das trifft dich.
Aber stimmt das?
Verantwortung wird oft falsch verstanden
In solchen Situationen passiert etwas Typisches:
Verantwortung wird ausgeweitet.
Oft über den eigenen Einflussbereich hinaus.
Und genau hier beginnt das Problem.
Wofür du wirklich verantwortlich bist
Als Führungskraft bist du verantwortlich für:
- deine Gedanken und Absichten
- deine Worte
- deine Entscheidungen
- dein Handeln
Du gestaltest:
- Ziele
- Rahmenbedingungen
- Erwartungen
Wofür du nicht verantwortlich bist
Du bist nicht verantwortlich für:
- die Entscheidungen anderer
- die Worte anderer
- das Verhalten anderer
Auch dann nicht,
wenn es „dein Team“ ist.
Und genau hier zeigt sich Führung
Wenn ein Mitarbeiter eine Entscheidung trifft,
die du nicht beeinflussen konntest,
dann bleibt deine Verantwortung trotzdem bestehen:
👉 im Umgang mit der Situation
- im Gespräch mit dem Kunden
- im Gespräch mit dem Mitarbeiter
- in der Wirkung auf das Team
Die Grenze von Verantwortung
Führung bedeutet nicht, alles zu kontrollieren.
Sondern:
👉 klar zu unterscheiden, wo deine Verantwortung beginnt – und wo sie endet