Müssen Manager unfehlbar sein? Entscheidungen im Management unter Unsicherheit
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Wie viel Sicherheit braucht das Management, bis es entscheidet? In vielen Organisationen erlebe ich genau das:Es wird gewartet. Auf mehr Zahlen. Mehr Analysen. Mehr Absicherung.Und während alle versuchen, die Entscheidung „richtig“ zu machen, passiert etwas anderes – nämlich nichts. Das eigentliche Problem ist selten fehlendes Wissen.Es ist der Umgang mit Unsicherheit. Denn in komplexen Situationen gibt es diesen Moment oft nicht, an dem plötzlich „genug“ Klarheit da ist.Wer darauf wartet, verschiebt Entscheidungen immer weiter –
Ein Mitarbeiter aus deinem Team plaudert beim Kunden Interna aus. Und plötzlich heißt es: „Das hätten Sie verhindern müssen.“ „Sie sind verantwortlich.“ Das trifft dich. Aber stimmt das? Verantwortung wird oft falsch verstanden In solchen Situationen passiert etwas Typisches: Verantwortung wird ausgeweitet.Oft über den eigenen Einflussbereich hinaus. Und genau hier beginnt das Problem. Wofür du wirklich verantwortlich bist Als Führungskraft bist du verantwortlich für: deine Gedanken und Absichten deine Worte deine Entscheidungen dein Handeln Du
Wenn ein Leistungsträger Teamvereinbarungen bricht: ein Führungsdilemma
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Teamvereinbarung Führung: Wenn es im Team schwierig wird Teamvereinbarung Führung wird genau dann relevant, wenn Situationen unklar werden. Was passiert, wenn ein Leistungsträger im Team eine Vereinbarung bricht? Ein Mitarbeiter ist für ein Projekt sehr wichtig. Und gleichzeitig verletzt genau dieser Mitarbeiter eine Vereinbarung im Team. Damit entsteht ein Führungsdilemma, das in der Praxis häufiger vorkommt, als viele denken: Wie geht man mit einem Regelbruch um, wenn Leistung und Verlässlichkeit plötzlich gegeneinander stehen? Besonders heikel
Verantwortung in komplexen Projektumgebungen stellt Führungsteams immer wieder vor die Frage nach Entscheidungsprozessen. Und trotzdem entscheidet am Ende häufig ein Machtwort aus der Hierarchie. Nicht, weil Argumente fehlen.Sondern weil in entscheidenden Gremien oft der Raum und die Praxis fehlen, Zielkonflikte strukturiert zu bearbeiten. Perspektiven werden gehört.Aber Widersprüche werden nicht bearbeitet. So entsteht Entscheidung –ohne Klärung. Und genau dort beginnt Verantwortungsdiffusion. Viele Perspektiven – aber keine Klärung „Aus IT-Sicht …“„Aus Business-Sicht …“„Aus Compliance-Sicht …“ Die Perspektiven
Verantwortung im Projekt klären – warum Projektleiter sonst überfordert werden
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Projektleiter geraten oft in Überforderung.Nicht, weil sie zu wenig führen. Sondern weil Verantwortung im Projekt nicht sauber geklärt ist. Kollegen setzen Prioritäten anders.Aufgaben werden unterschiedlich verstanden.Und langsam entsteht das Gefühl, alles selbst auffangen zu müssen. Genau hier beginnt die schleichende Überforderung. Wenn Verantwortung unscharf wird Viele Projektleiter reagieren in solchen Situationen mit noch mehr Einsatz.Noch mehr Kontrolle.Noch mehr persönlicher Verantwortung. Doch professionelle Projektleitung bedeutet nicht, alles zu tragen. Sie bedeutet, Verantwortung präzise zu klären. Die
Führung in komplexen Zeiten – Warum Expertise allein nicht mehr ausreicht
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Führung in komplexen Zeiten bedeutet vor allem eines: Sie hat sich verändert. Lange Zeit war Expertise ein verlässlicher Kompass.Wer viel wusste, konnte entscheiden.Wer Erfahrung hatte, gab Richtung. Doch in komplexen Situationen reicht Fachwissen oft nicht mehr aus. Nicht weil es wertlos wäre –sondern weil es keine eindeutigen Antworten mehr garantiert. Genau hier verschiebt sich die Rolle von Führung. Wenn Wissen keine Sicherheit mehr schafft Komplexität bedeutet: Ursache und Wirkung sind nicht eindeutig erkennbar. Lösungen wirken
Heute denken wir gerne, früher sei alles einfacher, klarer und irgendwie ordentlicher gewesen. Früher war alles besser Wer gegen Atomkraft war, war auch gegen den NATO-Doppelbeschluss, für die Friedensbewegung, für den Umweltschutz und gegen den § 218 des Strafgesetzbuchs. Arbeiter waren in Gewerkschaften organisiert und wählten SPD. Und auf der anderen Seite standen die Konservativen: RCDS, gelber Pullunder, Pflichtbewusstsein, Kirche, klare Vorstellungen von Autorität – und fuhren je nach Alter Golf, BMW oder Daimler. Wir
„Ich fühle mich nicht ernst genommen.“ Das klingt nach einem Gefühl. Ist es aber nicht. In diesem Video gehe ich einer sprachlichen Gewohnheit nach, die harmlos wirkt – und doch Gespräche blockieren kann. Wenn wir Gedanken als Gefühle ausgeben, entziehen wir sie der Überprüfbarkeit. Genau dort beginnt oft die Sprachlosigkeit. Erstveröffentlichung auf LinkedIn: 14.10.2025Veröffentlichung auf YouTube: 17.10.2025 Was unterscheidet ein Gefühl von einem Gedanken? Ein echtes Gefühl – etwa Trauer, Angst oder Freude – lässt
Bedürfnisse im Konflikt – wie wir unseren Frust in Klarheit verwandeln
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Was steckt hinter unserem Frust? Bedürfnisse im Konflikt erkennen – leichter gesagt als getan! Ein Konflikt bedeutet: Wichtige Bedürfnisse kommen zu kurz oder werden verletzt. Genau deshalb lohnt es sich hinzuschauen: Welche Bedürfnisse stecken hinter unserem Frust? Damit sind unsere Bedürfnisse der Schlüssel, wenn wir verstehen wollen, warum Ärger und Frust hochkochen. Stell dir vor: Dein Team hat über Wochen an einem Projekt gearbeitet. In der Präsentation vor dem gesamten Vorstand stellt der Projektleiter die
Struktur im Konflikt – Über Verantwortung und ihre Grenzen
Category: Allgemein, Gewaltfreie Kommunikation, Konfliktmoderation
Ein Konflikt eskaliert. Worte werden lauter, Vorwürfe fliegen durch den Raum. Was oft fehlt: eine klare Struktur im Konflikt – nicht auf dem Papier, sondern in der inneren Haltung. Struktur wird häufig mit äußeren Ordnungssystemen verbunden: Pläne, Regeln, Prozesse. Doch im Umgang mit Konflikten zeigt sich: Auch unsere innere Haltung braucht Struktur. Und eine der kraftvollsten Strukturen ist die bewusste Klärung von Verantwortung. Struktur im Konflikt – Verantwortung für das Eigene Im Zentrum steht eine




