Hier schreibt Robert Summers, Business Coach und Moderator über seine Arbeit.
„Agil“ ist in aller Munde. Ist die Agilität die aktuelle Buzzword-Sau, die gerade durch die Management-Magazine gejagt wird? Was versuchen Entscheider in den Firmen zu erreichen, wenn sie sich der Agilität zuwenden und die Implementierung in ihren Organisationen auf die Agenda setzen? Ist „Agil“ tatsächlich die richtige Antwort auf die Herausforderungen mit Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit, vor denen Verantwortliche in den Firmen stehen? Wie so oft, es kommt darauf an! Was genau bedeutet agil? 
Das traditionelle Führungskräfte-Bild kommt ins Wanken. Endlich – möchte man meinen. In der Realität finden das bei weitem nicht alle erfreulich. Nicht nur Führungskräfte, sondern sogar Mitarbeiter. Warum ist das so? Früher war alles einfach. Der Chef sagte, wo es lang geht, was richtig ist und was falsch ist. Was wir im Gegenzug erwarteten: Er hatte richtige Entscheidungen zu treffen, keine falschen. Und zwar immer, unter allen Umständen. Sogar wenn er – wie alle anderen
Was ist richtig? Was ist falsch? Wir Menschen haben den unstillbaren Wunsch, darauf genau eine Antwort zu haben. Doch diese Beurteilung setzt vollständiges und absolutes Wissen voraus. Nachdem wir dieses absolute und vollständige Wissen nicht haben, offenbart sich der Wunsch nach einem klaren Urteil als Illusion und wir müssen das Experiment wagen: Wir probieren aus, was uns selbst am naheliegendsten erscheint. Wir können also bestenfalls der Situation angemessen reagieren. Abwägen ist das Zauberwort – und

Kann man Coaching verordnen?

Posted by Robert C. Summers on  3. Februar 2020
Category: Coaching
Wer nimmt am sinnvollsten an einer Coaching-Maßnahme teil? Allein oder in der Gruppe? Und wer entscheidet überhaupt darüber? Fragen über Fragen. Coaching ist eine Investition in Zeit, Geld und vor allem in den Menschen. Deshalb sollte man sich schon ein paar Gedanken machen, wer genau daran teilnimmt, wie lange und zu welchen Themen. Was gar nicht geht: Wenn Mitarbeiter vom Vorgesetzten zu einem Coaching „verdonnert“ werden. Das geht nach hinten los. Kennen Sie auch eines
An der Kinokasse
Sie kennen das: 20 Leute stehen brav an der Kasse und warten bis sie dran sind. Nummer 21 geht schnurstracks zur Kasse. Übliche Reaktionen folgen. Was denkt der Typ? Denkt er überhaupt? “Was war das jetzt wieder? Sieht der  <Oups> nicht, dass wir alle hier anstehen? Drängelt der <Oups> sich doch einfach vor!” Egal ob Kinokasse, beim Bäcker, auf der Behörde –  immer wieder kochen die Gemüter hoch, wenn… ja, was jetzt genau? Was genau
Oh Du Fröhliche - wahnsinnig machende Weihnachtszeit
Bei Weihnachten scheiden sich die Geister. Manche ersetzen die Kürbis-Deko nahtlos durch das Adventsgesteck und summen “Last Christmas” – andere bewaffnen sich rechtzeitig mit Reisekatalogen. Wir machen es uns gegenseitig aber auch nicht leicht – besonders in der Familie. Oma wünscht sich, dass es alle endlich mal wieder schön miteinander haben. Die Tochter möchte die Tage lieber mit dem Freund verbringen. Der Sohn hat nur das Geschenk  im Kopf. Tablet oder doch Spielekonsole? Der Partner
“Über den Tellerrand schauen” sollte jeder hin und wieder. Stichwort: Lebenslanges Lernen. “Geh mal für ein paar Tage in einen anderen Job!”, hieß es und meine Neugier führte mich in den Bayerischen Landtag. Was machen die Leute in unseren Parlamenten eigentlich die ganze Zeit?  Anstrengend und verantwortungsvoll  Nachdem nicht jeder einfach so durchs Maximilianeum spazieren darf, brauchte ich Unterstützung – und bekam sie. Als Praktikant konnte ich Stephanie Schuhknecht, MdL von den Grünen, drei Tage
Systemisches Konsensieren ist eine interessante Alternative zum Mehrheitsentscheid, die auch zu einem besseren Betriebsklima und mehr Effizienz in der Teamarbeit führt. Wann haben Sie sich zuletzt darüber geärgert, dass sich die Gruppe für den Vorschlag des Kollegen ausgesprochen hat – obwohl Sie jede Menge guter Gründe und Argumente hatten? Sie sind in guter Gesellschaft! Diese Erfahrung machen Tausende von Menschen, die das Pech haben, mit ihren Entscheidungskriterien einer Gruppe anzugehören, die eben nicht das beste
“Feuer unter’m Dach, Kollege flippt aus” – 3 Erste-Hilfe-Tipps  “Mein Kollege hat häufig Gefühlsausbrüche in Besprechungen. Wie kann ich damit umgehen?” Diese Frage höre ich oft, eine pauschale Antwort gibt es nicht. Aber ein paar Tipps zum besseren Verständnis von emotional aufgeladenen Situationen und dem Umgang damit.  Tipp 1:  Ausflippen erlaubt! In jeder Krise steckt eine Chance. Wenn es knallt, dann ist das ein sicheres Indiz dafür, dass eine wirklich gute Lösung noch nicht gefunden