Robert Summers in Bullet Points

Rober S. Summers

Achtung -

  • Geboren 1969 als US-Amerikanischer Staatsbürger in München
  • Kindheit und Grundschule in Weßling /Obb.
  • Humanistisch/Neusprachliches Gymnasium in München
  • Politische Wissenschaften, Universität Augsburg
  • Deutsch als Fremdsprache, Linguistik, Volkswirtschaftslehre, Magister Artium (M.A.),
    Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU)

- Fertig -

  • Freier Journalist, Süddeutsche Zeitung, München
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Phonetik und sprachliche Kommunikation, LMU
  • Projektleiter, Führungskraft und Consultant in der Industrie, Angestellter
  • Wahlkampfmanagement für Barack Obama 2008, ehrenamtlich
  • Coaching in IT-Projekten, freiberuflich
  • Qualifikation zum Systemischen Business Coach (SBC)
  • Qualifikation zum Professional Scrum Master
  • Qualifikation zum Trainer für die Gewaltfreie Kommunikation

Los!

  • Systemischer Business Coach (dvct e.V.) und Moderator
  • Dozent für Konfliktmanagement und Verhandlungstechnik, Fachhochschule Kufstein
  • Agiler Coach für Agiles Projektmanagement
  • Trainer für Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
Rober S. Summers

Summers privat

  • Radeln, vorzugsweise bei schönem Wetter
  • Paddeln auf Lech, Donau und anderen
  • Segeln, wenn möglich auf Nord- und Ostsee
  • Pilgern, da kommt man wirklich runter
  • Chor Singen – Echte Männer können singen…
  • Engagement bei den Democrats Abroad in Munich – meine zweite Berufung
  • Mit Partnerin, drei Kinder, zwei davon sind aus dem Gröbsten raus

Robert Summers in Worten

Wer sagt was zu wem, wann und worauf? Wo sagt er das und wie? Ein Wortwechsel mit identischem Inhalt kann je nach Konstellation von Tonfall und Beteiligten zu einem komplett anderen Ergebnis führen.  Zu Konsens oder Krieg, guter Stimmung oder dicker Luft. Genau das fasziniert und begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Und brachte mich in meinen heutigen Beruf.

Ein Leben zwischen zwei Kulturen

Als in Oberbayern geborener deutschsprachiger Amerikaner bin ich mit dem Phänomen der unterschiedlichen Sichtweisen verschiedener Kulturen aufgewachsen. Das ist natürlich nicht nur eine Frage der Sprache, sondern ebenso oder sogar noch mehr der Mentalität.

Mit einer westfälischen Mutter, einem Vater aus Pennsylvania und während der ersten Schuljahre mehrheitlich bayrisch sprechender Mitschüler lernt man es, auf Irritationen in einer Unterhaltung zu achten. Man hört sozusagen die Fragezeichen in den Augen anderer. Die »drei« Sprachen sind heute längst kein Thema mehr, aber die Wahrnehmung für die schweigende Reaktion anderer ist geblieben.

Von der Theorie zur Praxis – Studium und Werdegang

Wenn man sich schon als Kind mit Sprache beschäftigt, liegt die Wahl des Studiengangs nahe. Allerdings wollte ich das Phänomen Sprache bzw. Kommunikation aus verschiedenen Richtungen betrachten. Die Linguistik lehrt, wie Sprache funktioniert. Politische Wissenschaften machen u.a. deutlich, welche Auswirkungen ihr Einsatz haben kann. Faszinierend.

Auch als ich mich dann »an die Arbeit« machte, blieb ich meiner Linie treu, ob als freier Journalist oder (sprach)wissenschaftlicher Angestellter. Umwege über die Logistik- und IT-Branche brachten mich Jahre später an einen Punkt, an dem ich erkannte, worum es mir eigentlich schon immer ging und was ich am besten kann: Menschen an einen Tisch bringen, Konflikte klären, stagnierende Prozesse ans Laufen bringen. Unterschwellige Schwingungen erkennen.

Diese Erkenntnis kam während einer Schulung zum Thema Projektmanagement im Jahr 2005, damals noch als Angestellter. Welche Bedeutung hat das Verstehen menschlichen Verhaltens und dessen Konsequenzen im Daily Business? Im Arbeitsalltag von kleinen bis riesigen Unternehmen?

Sie kennen die Antwort: Eine immens große Bedeutung. Wenn Sie sich schon einmal gefragt haben, warum ein Haufen brillanter Mitarbeiter nur schlechten Output liefert, dann liegt es sehr wahrscheinlich an mangelndem gegenseitigen Verständnis, dem Resultat von Nicht- oder nicht ausreichend Zuhören. Dem wollte ich entgegenwirken.

Seitdem bin ich Freiberufler und widme mich konsequent der Moderation und Optimierung von Abläufen und Kommunikation – innerhalb Unternehmen und Organisationen, aber auch im privaten Bereich.

Es stimmt schon, damit gehe ich einer dieser Tätigkeiten nach, die nach BERUFung riecht. Diese ist zwar ein großer Vorteil, doch ist es sinnvoll, sich zusätzlich gewisse Techniken und Vorgehensweisen anzueignen, die sich schon Jahrzehnte bewährt haben. Das sind spezielle Ausbildungen im Bereich Coaching, Moderation und Mediation, von denen ich einige absolviert habe. Dazu an anderer Stelle mehr.